Anzeichen


Wichtiger Hinweis:
Diese Merkmale sprechen meist eine unipolare(allseits bekannte) Depression an, Depressionen wie u.a. die agitierte Depression, Dysthymie oder gar die Bipolare affektive Störung kann sich stark zu den genannten Unterscheiden!

Sollte das Interesse bestehen, dass diese Formen der Depression näher erläutert werden, so nimmt einfach Kontakt mit Emma van Brugge auf oder informiert euch mit Hilfe des Navigationsunterpunktes Links darüber genauer!

Weiterhin ist einmal wichtig zu wissen, dass man von einer Depression spricht, wenn gewisse Kriterien "erfüllt" sind!
Diese Kriterien bezeichnet man auch als Symptome.

Kriterien einer Depression


Hauptsymptome:
- Verlust von Interesse und Freude
- Depressive Verstimmung (dabei ist das "Tief" gemeint, was nicht durch Aufmunterung oder verstrichene Zeit verschwindet, dieser Zustand kann über Tage, Wochen, Monate gehen)
- Verminderter Antrieb

Zusatzsymptome:
- Schlafstörung (unruhiger Schlaf, Einschlaf-und/oder Durchschlafprobleme)
- Suizidgedanken/Suizidhandlungen
- verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
- vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
- Appetitminderung
- Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit

Mindestens 2 Hauptsymptome plus mindestens 2 Zusatzsymptome, welche über mehr als 2 Wochen gehen, können ein Hinweis auf eine Depression sein!

weitere Anzeichen


"Bei depressiven Menschen können wir sowohl körperliche Veränderungen als auch Veränderungen des Verhaltens und Erlebens beobachten. Die Depression erfasst alle drei Bereiche."

verändertes Erleben:
- Gefühle der Hoffnungslosigkeit dominieren; Hilflosigkeit, innere Leere, Schuld, Angst, Verzweiflung und Trauer, aber auch die Unfähigkeit, überhaupt noch Gefühle empfinden zu können
- negative Denkmuster herrschen vor; es wird eine pessimistische Einstellung gegenüber sich selbst, den eigenen Fähigkeiten, dem eigenen Aussehen und der Zukunft, verbunden mit starker Grübelneigung
- permanente Selbstkritik, Konzentrationsprobleme und Suizidgedanken sind häufig
- gelegentlich entwickeln Erkrankte Wahnvorstellungen; u.a. die Überzeugung unheilbar erkrankt zu sein, oder sich und die Familie finanziell ruiniert zu haben

verändertes Verhalten:
- Erkrankte vermeiden soziale Kontakte, stellen Hobbies ein, können ihre Arbeit nicht mehr bewältigen und ziehen sich ins Bett zurück
- die Mimik und Gestik ist bei vielen wie erstarrt, die Stimme leise und monoton
- Betroffene laufen unter Umständen rastlos, verzweifelt und wie getrieben hin un her

körperliche Beschwerden:
- Schlaflosigkeit mit Früherwachen
- Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust
- Libidoverlust
- schnelle Ermüdung
- multiple körperliche Beschwerden und Schmerzen (u.a. Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen)

© Emma van Brugge
© Deutschen Depressionshilfe